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	<title>Marketing Grundlagen &#187; content_management_system</title>
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		<title>Blogs im Wandel der Kommunikationskultur</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marketing Grundlagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel besch&#228;ftigt sich im Rahmen einer Blogparade mit aktuellen Kommunikationsformen im Netz. Es geht um das Zusammenspiel zwischen Blogs und neueren Formen der Kommunikationskultur wie beispielsweise Twitter. Blogparade um neue Kommunikationsformen Eigentlich sind Blogs eine neue Entwicklung. Zumindest wenn &#8230; <a href="http://www.marketing-grundlagen.de/blogs-im-wandel-der-kommunikationskultur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Artikel besch&#228;ftigt sich im Rahmen einer Blogparade mit aktuellen Kommunikationsformen im Netz. Es geht um das Zusammenspiel zwischen Blogs und neueren Formen der Kommunikationskultur wie beispielsweise Twitter.</strong><span id="more-1129"></span><br />
<br/></p>
<h3>Blogparade um neue Kommunikationsformen</h3>
<p>Eigentlich sind Blogs eine neue Entwicklung. Zumindest wenn man in nicht zu schnelllebigen Zeitdimensionen denkt. Dennoch gibt es im Netz neuere Kommunikationsm&#246;glichkeiten als Blogs. Nicht umsonst stellt Peer Wandiger auf seiner Seite <a title="zur Blogparade" href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2009/10/21/blogs/blogparade-blogs-in-zeiten-von-twitter-facebook-und-co/">Selbstst&#228;ndig im Netz</a> im Rahmen einer Blogparade mit dem Thema &#8220;Neue Kommunikationsformen&#8221; die Frage, wie es um Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook &#038; Co. steht.</p>
<h3>Erg&#228;nzung statt Konkurrenz</h3>
<p>Selbstverst&#228;ndlich ziehen <strong>Kommunikationsformen</strong>, die viele Leute attraktiv finden, Aufmerksamkeit und Besucher an. Und vielleicht verbringen sie deshalb auch statistisch gesehen weniger Zeit auf Blogs.<br />
Dem kann man aber Folgendes entgegen stellen: je attraktiver das Internet, desto besser f&#252;r alle Seitenbetreiber, egal ob gro&#223; oder klein.</p>
<p>Grob vereinfacht l&#228;sst sich feststellen:<br />
Blogs sind redaktionelle Systeme. Twitter ist eine Art Chat. Facebook ist eine Community.<br />
Hier liegt eher Erg&#228;nzungspotenzial vor, denn eine Konkurrenzsituation.</p>
<h2>Twitter und das Bloggen</h2>
<p>Besonders <strong>Twitter</strong> erg&#228;nzt sich sehr gut mit Blogs, obwohl oder gerade weil es etwas g&#228;nzlich anderes ist.<br />
W&#228;hrend Blogs Informationen in Artikel anbieten, die zum Teil noch Jahre nach deren Ver&#246;ffentlichung interessant sind, lebt Twitter von der Aktualit&#228;t seiner kurzen wie teilweise auch kurzlebigen Nachrichten.<br />
Twitter kann automatisch auf jeden <strong>Blogartikel</strong> linken, wenn der Blogbetreiber das m&#246;chte. Wer bei Twitter tiefer gehende Informationen zu einem Thema m&#246;chte, kann Blogs folgen, die den eigenen Interessen entsprechen. Dadurch &#252;berwindet Twitter die vermeintliche Kurzlebigkeit seiner Nachrichten und kann zu einer Art Nachschlagesystem werden. Denn jeder ver&#246;ffentlichte Post eines Blogs ist auch bei Twitter &#252;bersichtlich aufgelistet und schnell abrufbar.</p>
<h3>Das Bloggen emotionsloser betrachten</h3>
<p>Blogs sind eigentlich ein Content Management System, das sich besonders f&#252;r redaktionell organisierte Webauftritte eignet. Nicht mehr. Nicht weniger.</p>
<p>Unsere Kommunikationskultur im Netz hat aber Blogs ein wenig emotionalisiert. Pl&#246;tzlich war von <strong>dem idealtypischen Blogger</strong> die Rede. In diesem Zusammenhang hat man einigen Leuten zu ihrem eigenen finanziellen Nachteil eingeredet, sie d&#252;rften auf ihren Blogs <strong>keine Werbung</strong> schalten, um ein &#8220;echter Blogger&#8221; zu sein.</p>
<p>Ebenso wurde eine vage Erwartungshaltung erschaffen, welche Art von Webauftritten das <strong>Content Management System mit dem Namen &#8220;Blog&#8221;</strong> zu erschaffen hat. Wichtige Elemente k&#246;nnen aus dieser Sicht beispielsweise die Kommentarfunktion, die pers&#246;nliche Ansprache oder das regelm&#228;&#223;ige Erscheinen von Artikeln sein.<br />
Das ist nat&#252;rlich ein wenig einschr&#228;nkend. Schlie&#223;lich lassen sich z.B. mit WordPress auch rein statische Seiten ins Leben rufen, ohne einen einzigen Post. Ebenso m&#246;glich sind nat&#252;rlich Mischformen. Im Grunde kann man eine Art Shop als Blog organisieren. Oder eine Seite mit Onlinegames. Oder einen passwortgesch&#252;tzten privaten Blog, der als Kommunikationsinstrument und Schwarzes Brett f&#252;r eine begrenzte Gruppe an Leuten (z.B. Freundeskreis, Firma) dient.</p>
<p>Die <strong>Kommunikation mit den Besuchern</strong> kann sich auf den einzelnen Blogs kaum unterschiedlicher gestalten. W&#228;hrend einige von zahlreichen Kommentaren leben oder von ihnen erg&#228;nzt werden, ist diese Funktion auf anderen Blogs g&#228;nzlich oder teilweise deaktiviert. Oder es will einfach niemand kommentieren, au&#223;er ein paar Spam-Bots, die zum Gl&#252;ck ausnahmslos im Filter landen.</p>
<p>Wie sich die Kommunikationskultur im Netz entwickeln wird, bleibt weiter spannend zu beobachten. Vermutlich wird aber alles noch vielf&#228;ltiger. Das birgt Vorteile aber auch kleine Zeitkiller. Denn der Nutzer muss selbst entscheiden, welche Kommunikationsformen auf seine Bed&#252;rfnisse angelegt sind.<br />
<br/></p>
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