Unter Preispolitik versteht man nicht nur die Festlegung eines Preises. Vielmehr umfassen preispolitische Maßnahmen auch Rabatte, Skonti und Boni.

Preispolitik der Hersteller und des Handels
Hersteller versuchen ihre Preise normalerweise über unverbindliche Preisempfehlungen (UVB) festzulegen. Diese werden aber vom Handel nur sehr bedingt eingehalten. Der Handel setzt auf Sonderangebote, Rabatte und andere Preisaktionen. Der Hersteller läuft Gefahr, dass seine Ware eventuell verramscht wird, was nicht im Einklang mit seiner Preispolitik und Markenpflege stehen muss.
Preisbildung
Ziel der Kommunikation ist meist die Bedeutung des Preises bei Kaufentscheidungen zu reduzieren. Die Preisbereitschaft des Kunden soll durch Werbung und PR erhöht werden.
Durch Schaffung eines kommunizierten Zusatznutzens steigert man den Verkaufspreis eines Produktes. Dieser Zusatznutzen ist z. B. Prestige, Gruppenzugehörigkeit.
Rabattsystem
Zur Preispolitik gehören neben den Lieferbedingungen auch Rabatte und andere Nachlässe. Mengenrabatte können den Abverkauf fördern, während Skonti eine schnelle Zahlung belohnen. Ein Bonus ist gut für die Kundenbindung.
Unterschiedliche Arten von Nachlässen werden im Rahmen der Preispolitik zu einem Rabattsystem kombiniert, das letztendlich zu höheren Verkaufszahlen führen soll.
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- Hersteller und Handel verfolgen teilweise unterschiedliche Preispolitik
- Ziel der Unternehmenskommunikation ist eine höhere Preisbereitschaft
- ein Rabattsystem kann Kundenbindung, Abverkauf oder Zahlungsmoral stärken