FFF-Producers – Faszination Film

In der Werbung wollen natürlich auch Film, Funk und Fernsehen organisiert sein. Hier übernimmt der FFF-Producer die Verantwortung und wird dadurch zum Dreh- und Angelpunkt in seinem Bereich.

Kreativität auf allen Ebenen

© PantherMedia/Yuri Arcurs

© PantherMedia/Yuri Arcurs

Wird ein Teil der Kampagne auch in bewegten Bildern oder Radiospots umgesetzt, geht kein Weg an ihm vorbei. Schon in der kreativen Entstehungsphase berät der FFF-Producer seine Kollegen von Grafik und Text beim Entwurf von Drehbüchern und Storyboards. Gleichzeitig steuert er dann die praktische Umsetzung, holt Angebote ein und vergibt schließlich Aufträge an Produktionsfirmen oder Regisseure.
Auch danach hat er noch ein Auge auf die Entstehung der Spots, überwacht die Arbeiten und ist so mitunter häufig außerhalb der Agentur auf Reisen zu Dreh- und Produktionsorten.

Werbung und Kunst vereinen

In diesem Beruf sind ebenfalls Erfahrungen aus beiden Welten von Vorteil: einerseits Marketingwissen und andererseits Kenntnisse in Dramaturgie, Kameraführung und ähnlichen Aspekten, die in der Regel über das Studium an einer Kunsthochschule oder einer Hochschule für Film erworben worden sind.
Praktische Erfahrungen im Medium Film sind unerlässlich, um diesen Bereich planungs- und kostentechnisch besser erfassen zu können. Die künstlerische Begabung ist hier zentrales Persönlichkeitsmerkmal und sollte mit Organisationstalent und Verhandlungsgeschick abgerundet sein.

Einstieg als FFF-Producer/ in

Auch in diesem Marketing-Beruf gibt es keinerlei standardisierte Ausbildung. Der berufliche Einstieg wird „on the Job“ vollzogen und beginnt meist mit einer Assistenzstelle.
Als Jahresgehalt können zu Beginn der Karriere ungefähr 35.000 Euro erwartet werden. Später verdienen erfahrene FFF-Producer auch jenseits der 100.000 Euro-Grenze, wenn sie sich nach einer Agentur-Karriere als Freelancer verdingen. Kundenpotential für eine freie Tätigkeit ist reichlich vorhanden, denn einen festen FFF-Producer im eigenen Haus leisten sich nur die Großen der Branche.